Zur Ökonomie der Corona Pandemie: Weltweit gefragte Expertise

Dierks ist Wirtschaftsprofessor am Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft der Technischen Hochschule Lübeck und ausgewiesener Experte für Finanzierung und Internationale Kapitalmärkte.

In dem international hochkarätig besetzten Zusammentreffen am 10. Juni 2020 tauschten sich die Wirtschaftsfachleute digital zu den weltweiten ökonomischen Auswirkungen der Corona Pandemie aus. Im Verlauf der rund zweistündigen Konferenz, an der weit mehr als 200 Interessierte vornehmlich aus Südostasien und der VR China zugeschaltet waren, legte Dierks die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen in der Eurozone (EA-19) dar und analysierte die in ausgewählten EU-Mitgliedsstaaten, darunter Deutschland, bisher ergriffenen fiskalpolitischen Stimuli auf ihre Wirksamkeit.

Darüber entzündete sich eine lebhafte Diskussion unter den Wirtschaftsfachleuten. Besonders die bisher verabschiedete expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und die Frage, ob derartige Maßnahmen auch für andere Volkswirtschaften ökonomisch plausibel erscheinen, standen im Mittelpunkt der Diskussion.

„Es ist mehr als fraglich“, urteilt TH-Experte Dierks, „ob das gegenwärtig €1.350 Mrd. schwere Pandemic Emergency Purchase Programme (PEPP) der EZB die Märkte überhaupt noch in gewünschtem Maße erreicht – oder ob auch diese Maßnahme eher einer weiteren Zunahme der Asset Price Inflation Vorschub leistet.“

Weitere internationale Konferenzen zu der Thematik der ökonomischen Auswirkungen der Corona Pandemie werden in den kommenden Tagen und Wochen folgen.

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Ein Artikel der Pressestelle TH Lübeck